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Herr Dr. Dr. Holger Dietrich

Dentale Implantate

Der Einsatz dentaler Implantate erfordert ein hervorragendes Fachwissen und langjährige Erfahrung des Implantologen. Dr. med. Dr. med. dent. Holger Dietrich, Zahnarzt und Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, hat 1999 von der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie aufgrund seiner langjährigen Erfahrung auf dem Gebiet der Kieferchirurgie das Zertifikat "Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie" erhalten. Dieses muss alle fünf Jahre rezertifiziert werden und ist an bestimmte Voraussetzungen geknüpft, die Sie im Menüpunkt "Implantologie" nachlesen können.


Was sind dentale Implantate?

Als dentales Implantat bezeichnet man in der Zahnheilkunde eine künstliche Zahnwurzel. Sie wird operativ in einen zahnlosen Kieferbereich eingepflanzt. Der in die Mundhöhle hineinragende Pfeiler dient der Befestigung des Zahnersatzes (Kronen, Brücken oder Prothesen).

Zahnimplantate zählen heute zu den wesentlichen Bausteinen der modernen Zahnmedizin. Die heute von Implantologen verwendeten Implantattypen wurden in jahrzehntelanger Forschungsarbeit entwickelt. Die grundlegende Motivation dieser Arbeit basierte auf dem Wunsch der Zahnmediziner, ihre Patienten nach einem Zahnverlust mit einem bestens geeigneten Zahnersatz zu versorgen.


Vorteile von Implantaten

Im Vergleich zum konventionellen Zahnersatz bringt die Implantatversorgung spezielle Vorteile mit sich. Aufgrund eines großen Angebots unterschiedlicher Implantattypen finden wir in unserer Gemeinschaftspraxis in Emden jederzeit individuelle Lösungen für Ihre zahnmedizinischen Probleme.

Unserer Auffassung nach besteht ein wesentlicher Vorteil der implantatgetragenen Versorgung darin, dass bei dieser Therapie keine gesunden Zähne beschliffen werden müssen, wodurch der unnötige Verlust intakter Zahnsubstanz vermieden werden kann.

Zu den wesentlichen Merkmalen von Zahnimplantaten zählt ihre hervorragende Biokompatibilität. Aufgrund ihrer sehr guten Verträglichkeit können Abstoßungsreaktionen des Körpers vermieden werden. Des Weiteren sind Implantate ebenso belastbar wie eine natürliche Zahnwurzel und zeichnen sich bei entsprechender Mundhygiene durch eine hohe Langzeitstabilität aus.

Wie bereits im Kapitel "Computertomographisch basierte 3D-Planung von Implantationen" erwähnt, besteht die Möglichkeit, eine Sofortimplantation, zum Beispiel nach Unfällen mit Zahnverlust durchzuführen, vorausgesetzt, dass ein ausreichendes Knochenbett vorhanden ist. Darüber hinaus können wir aber selbstverständlich auch Implantationen nach länger zurückliegendem Zahnverlust vornehmen.

Mit implantatgestütztem Zahnersatz können Sie ohne Angst fest zubeißen, sprechen und lachen. Er zeichnet sich durch seine Bissfestigkeit und seinen unvergleichlichen Kaukomfort aus und behindert den Sprechvorgang in keiner Weise.

Implantate stützen darüber hinaus Teil- und Vollprothesen, bieten ihnen Halt im Kieferknochen und verhindern somit unerwünschte Nebeneffekte wie Druckstellen aufgrund schlecht angepasster Prothesen.

In einem durch Parodontitis (Erkrankung des Zahnhalteapparates) vorgeschädigten Zahnsystem kann unser Zahnärzte-Team nach abgeschlossener Parodontitisbehandlung Implantate einsetzen, um eine Stabilisierung der gegebenen Situation zu erzielen.

Liegen größere Zahnlücken in der Zahnreihe vor, so wird die Kaubelastung auf die verbleibenden Zähne verteilt. Dabei kann es zur Überlastung einiger Zähne kommen, was wiederum zu neuen Beeinträchtigungen führen kann. Mit Hilfe von Implantaten, durch welche diese Zahnlücken mit einer stabilen Prothetik versorgt werden können, können unsere Spezialisten für Implantologie und Implantatprothetik eine gleichmäßige, gesunde Belastung des Zahnsystems erreichen.

Je länger eine Zahnlücke zahnmedizinisch unversorgt bleibt, desto mehr baut sich nach und nach der Kieferknochen an dieser Stelle ab (sowohl vertikal als auch horizontal). Ihm fehlen die natürlichen Reize, welche über die Zahnwurzel an den Knochen weitergeleitet werden. Auch hier kann mit Implantaten Abhilfe geschaffen werden, denn ihr Einsatz wirkt dem Knochenschwund entgegen.

Bei dieser Betrachtung dürfen die ästhetischen Aspekte nicht außer Acht gelassen werden. Eine Implantatversorgung trägt wesentlich dazu bei, dass Ihre individuellen Gesichtszüge und Ihr Profil positiv beeinflusst werden. Während früher die Herstellung der Kaufunktion im Vordergrund stand, ist es heute auch das Ziel, dass implantatgetragene Versorgungen nicht als solche gegenüber natürlichen Zähnen zu unterscheiden sind.


Implantatgetragener Zahnersatz

Nachfolgend gehen wir auf verschiedene Möglichkeiten des implantatgetragenen Zahnersatzes ein, die wir Ihnen näher erläutern. In unserer Gemeinschaftspraxis ist Frau Dr. med. dent. Insa Dietrich aufgrund ihrer zusätzlichen Ausbildung als Zahntechnikerin besonders qualifiziert für die Behandlung mit Zahnersatz auf Implantaten (Implantatprothetik).

Einzelzahnverlust

Im Gegensatz zum konventionellen Zahnersatz lässt sich mit einem Implantat, das mit einer Krone versorgt wird, eine Einzelzahnlücke schließen, ohne dass Nachbarzähne beschliffen werden müssen. Dies ist ein entscheidender Vorteil gegenüber Brückenkonstruktionen, bei denen Ihr Zahnarzt die Pfeilerzähne abschleifen muss, bevor die Brücke befestigt wird. Eine weitere herkömmliche Variante wäre eine Klammerprothese, wobei hier die Zähne, an denen die Klammern befestigt werden, bei unzureichender Mundhygiene durch Karies angegriffen werden können. Darüber hinaus ist die Stabilität der Klammerlösung oftmals mangelhaft.

Teilbezahnter Kiefer

Die implantologische Therapie einer Freiendsituation, bei der im hinteren Bereich des Kieferkamms mehrere Zähne fehlen, kann mit zwei Implantaten erfolgen, auf die eine Brücke gesetzt wird. Außerdem kann Ihr Implantologe diese Lücke mit nebeneinander gesetzten Implantaten schließen, die mit verblockten Kronen verbunden werden. Auf diese Weise kann eine Teilprothese (Klammerprothese) vermieden werden.

Zahnloser Kiefer

Eine implantatgetragene Lösung für den Unterkiefer könnte Ihr Implantologe beispielsweise mit vier Implantaten erzielen, die über einen Steg verbunden sind. Diese Konstruktion bietet einer Prothese festen Halt.

Falls möglich können auch mindestens sechs Implantate oder mehr im Unterkiefer eingesetzt werden um eine festsitzende Brückenkonstruktion zu ermöglichen.

Bei der Versorgung des zahnlosen Oberkiefers mit steggetragener gaumenfreier Prothese empfehlen wir den Einsatz von sechs Implantaten, die mit einer Prothese verbunden werden. Für eine festsitzende Brückenkonstruktion im Oberkiefer sollten mindestens acht Implantate gesetzt werden (Implantatanzahl nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Implantologie DGI).

Implantatlösungen geben den Totalprothesen einen besseren Halt im Kieferknochen, wodurch der Kaukomfort, das Abbeißen sowie Sprechen wesentlich gegenüber den herkömmlichen Zahnersatzvarianten verbessert werden.


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